Tage wie dieser

geschrieben in menschliches, persönliches, philosophisches am Juli 28th, 2009 von ra.f.

Tage wie dieser
… sind sonderbar
Tage wie dieser
… lassen zweifeln
Tage wie dieser
… werfen um
Tage wie dieser
… fangen auf
Tage wie dieser
… geben Mut
Tage wie dieser
… bestimmen Wege
Tage wie dieser
… sind selten
Tage wie dieser
… kommen nicht wieder

Und du merkst,
das du lebst
und nur langsam stirbst,
an Tagen wie diesem

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Der inkompatible Eber

geschrieben in menschliches, sinnloses am Juli 21st, 2009 von ra.f.


die begenung war flüchtig
zwei blicke kreuzten
ein kaltes schaudern
stinkend, dumm
und geifernd stolz
verbunden für sekunden
zwei leben lang getrennt

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Der anti-zyklische Held

geschrieben in menschliches am Juli 20th, 2009 von ra.f.

kein Leben zu retten
… doch du bist bereit
keine Taten erwartet
… doch du bist bereit
kein Schatten droht
… doch du bist bereit

die Gegner sie lachen
… und ihr Echo dröhnt
drum rette dich selbst
… du anti-zyklischer Held

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Blut für wildes Blut

geschrieben in kulturelles, menschliches am Juli 17th, 2009 von ra.f.

dieses überdrehte gebäude
wird an der nacht zerbrechen
die gelenke werden knicken
lügner an ihrer falschheit ersticken
aber die finsternis hat einen hunger
bietet dir blut für wildes blut
und du bist jenseits des erstaunens
warum du noch immer nicht gut genug bist

(Razorlight – blood for wild blood)

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Das Gebet vom Masterplan

geschrieben in gesellschaftliches, philosophisches am Juli 16th, 2009 von ra.f.

Oh mächtiger Gott, oh heiliges Gen
… du Entwurf vom goldenen Tier
… hier stehe ich um dein zu sein
… du bestimmst die Wirklichkeit in mir

… schwarz und weiß sind deine Farben
… und teilst die Welt nach deinen Regeln
… die Ketzer sollen fortan darben
… Konkurrenz lässt du nicht gelten

… ich bin ein kleiner Fehler nur
… in deinem perfekten Schliff
… vergib mir was ich Falsches tue
… denn du bist das reine Prinzip

… und auch wenn es dich nicht geben sollt
… so werden wir dich erdenken
… denn ohne dich können wir nicht sein
… du musst das Schicksal lenken.

… du bist die Ewigkeit
… du bestimmst den Wahn
… doch nichts gilt mit Verlässlichkeit
… du bist der Masterplan

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Tod, Leben … und davor?

geschrieben in philosophisches am Juli 13th, 2009 von ra.f.

Wieso fragen sich alle “Was kommt danach?” … nach dem Leben … was ist der Tod?. Wieso fragt keiner nach dem “Was war davor?” … vor diesem Leben … vor der Geburt … oder für die Spitzfindigen unter euch … vor der Zeugung. Keine Worte verschwenden wir dafür … es gibt nur das Leben und den Tod in unserem Denken … das Jetzt und das Danach.

Doch ist das angemessen? … ist diese Phase nicht ebenso bedeutungsvoll. Natürlich … da ist die Zeit … die läuft nun mal vorwärts und selten zurück … also was kümmert uns was gestern war … was davor war … es kommt nicht wieder. Doch ist das nicht zu simpel … und ignorant dazu … kann man Leben und Tod betrachten ohne das Davor mit einzubeziehen in unser Gleichungssystem … na gut, diese dritte Unbekannte wird die Lösung nicht einfacher machen … aber vielleicht korrekter.

Natürlich beschäftigen wir uns damit … werden die Naturwissenschafler unter euch jetzt sagen … die Suche nach dem Anfang an sich … ein Milliarden schweres Streben ist das. Doch ehrlich gesagt … wer kann euch schon trauen … die ihr alles durch das ständige Umwandeln von Energiezuständen erklären wollt.

Und die Religionsfraktion unter euch … auch euch höre ich reden … von Wundern und göttlichem Getue. Lasst mal gut sein … das hilft hier auch nicht weiter.

Beschäftigt man sich aber mit dem Gedanken “Was war davor?” … so sträuben sich einem die Nackenhaare … eine Abwehrreaktion … man will es nicht … man braucht es nicht. Wieso ist das so? … und wieso löst der Gedanke an das Danach nicht eben solche Reaktionen aus? Es könnte sein das wir den Tod dabei immer als die Verlängerung des Lebens glorifizieren … um es uns leichter zu machen … und sei es unbewusst. Wenn das so ist … dann ist das falsch … dann sollten wir uns von nun an sehr intensiv mit dem Davor beschäftigen … denn hier haben wir die reine Unfassbarkeit vor uns … nichts Verklärtes … etwas Unverdorbenes … die wahre Nicht-Existenz.

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Abstraktion

geschrieben in menschliches, philosophisches am Juli 12th, 2009 von ra.f.

Die Abstraktion hat ohne Frage ihren Reiz. Allgemeines befreien vom Unrat des Konkreten … Gemeinsamkeiten unterstreichen … Muster isolieren … um aus der Kombination Neues zu kreieren.
Auf diese Fähigkeit sind wir stolz … unterscheidet uns vom Niederen. Sie ist die künstliche Essenz … bedingt das wissenschaftliche Modell … und ordnet das zusammen Sein.
Drum lasst uns nur noch in Schablonen leben … lernt die Formeln … sprecht die Gebete … lasst euch von den Programmen führen … es ist nicht nötig neu zu Denken … alles schon seziert.
Und ist er nicht schön anzuschauen … der Stein auf dem dein Name steht.

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der Edelmensch

geschrieben in menschliches, sinnloses am Juli 10th, 2009 von ra.f.

das Gute
… kommt aus dir

das Schlechte
… kannst du nichts für

du bist so rein, du bist so gut
… du bist der Edelmensch

*kotz*

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lieber wieder “ficken” …

geschrieben in komisches, kulturelles am Juli 9th, 2009 von ra.f.

Einer meiner Kollegen möchte ein Zeichen setzen … gegen die zunehmende Verwendung von Anglizismen im täglichen Gebrauch unserer deutschen Sprache.
Insbesondere der viralen Verbreitung des sehr in die Mode gekommenen Schimpfwortes “fuck” möchte er enschieden entgegen wirken.

Ich möchte ihn dabei ausdrücklich unterstützen … und rufe deshalb alle auf … lasst uns lieber wieder “ficken” … sagen.

Und sollte jemand jetzt meinen … nicht soviel reden, lieber handeln … dann sei ihm oder ihr gesagt … tut was ihr wollt … aber immer schön anständig bleiben!

Und weil es so gut zum Thema passt … als kleines Schmankerl sozusagen … hier der Klassiker von Ganz Schön Feist – “Du willst immer nur f……!”

P.S. Jetzt höre ich euch sagen: “Du schreibst hier gegen Anglizismen, dann schau dir mal den Titel deines Blogs genauer an!”. Da muss ich euch in absolut besserwisserischer Manier dann entgegnen, dass es sich bei dem Unwort “verbloggt” nicht um einen Anglizismus handelt, sondern um lupenreines Denglisch!

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Was soll das?

geschrieben in persönliches, sinnloses am Juli 8th, 2009 von ra.f.

Was ist der Sinn meines Leben? Fragt ihr euch das nicht auch manchmal. Diese uralte, philosophische Frage. Doch jeder Versuch einer Antwort … und sei sie noch so banal … impliziert doch in sich schon die Frage nach dem größeren Sinn … dem Sinn des Sinns … und steigert sich damit zu einer unendlichen Fibonacci-Folge von Sinnlosigkeit.
Denn was ist … wenn es gar keinen Sinn gibt … das Leben … mein Leben … dein Leben … völlig sinnfrei ist … Ist das erschreckend? … Aber auch das lässt sich letztendlich doch nicht abschließend beantworten. Vielleicht ist ja nur die Frage falsch gestellt … vielleicht müsste die Frage heißen: Was kann ich sinnloses tun um zu Leben? … oder … Wie kann ich mich vom Zwang der Sinnsuche befreien?
Das hier ist ein Versuch, diesen Fragen nachzugehen.

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