fiktive Realität

geschrieben in gesellschaftliches am August 30th, 2009 von ra.f.

ZKM … eine Kanone mit vielen Läufen … durch jeden sieht man auf einen kleinen Monitor:

Im Wechsel …
Szenen aus Nachrichten
… von Kriegen und Kämpfen,
… von Gefangenen, Folterungen und Morden
Szenen aus Computerspielen
… von Kriegen und Kämpfen,
… von Gefangenen, Folterungen und Morden.

Was ist Realität und was Fiktion?
… Übergänge nicht mehr leicht wahrzunehmen
… die Welten vermischen sich
… augmented reality fatal

Doch nichts davon ist Wirklichkeit
… nur ein Kerl
… der durch den Lauf einer Kanone starrt
… und selbst das ist schon Vergangenheit

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böser traum

geschrieben in kulturelles am August 30th, 2009 von ra.f.

beobachte mich, beobachte dich
beobachte mich wie ich dein gesicht berühre
berühre mich, berühre mich
mit deiner anmut

ich kann nicht schlafen
denn ohne dich
ist das leben nur ein böser traum

niemand weis wie es sich anfühlt
die geringste antwort
von deinen lippen direkt zu mir
wie der flug des tänzers
geboren zu bewegen
denn ohne dich
ist das leben nur ein böser traum

es gibt keinen weg
auf dem du mich heute nacht verlassen kannst
doch ich beginne zu begreifen dass du gehen wirst
NEIN
öffne deine augen, öffne deine augen
ich brauche dich jetzt hell wach
steh auf,steh auf
denn ich breche zusammen
gib mir deine liebe, zeige mir deine liebe
sage mir das du mich nie verlassen wirst

bedecke meine ohren, bedecke meine augen
erzähle mir nicht die schlechten neuigkeiten
ich werde jahre brauchen, und mich fragen
gab es etwas, was ich hätte tun können?
das ist nicht richtig, das ist nicht wahr
heute nacht ist nur ein böser traum

es gibt keinen weg
auf dem du mich heute nacht verlassen kannst
doch ich beginne zu begreifen dass du gehen wirst
NEIN
öffne deine augen, öffne deine augen
ich brauche dich jetzt hell wach
steh auf,steh auf
denn ich breche zusammen
gib mir deine liebe, zeige mir deine liebe
sage mir das du mich nie verlassen wirst

alles was ich besitze, alles was ich besitze
nimm es
alles was ich besitze, alles was ich besitze
nimm es

öffne deine augen, öffne deine augen
ich brauche dich jetzt hell wach
stehe auf,stehe auf
denn ich breche zusammen
gib mir deine liebe, zeige mir deine liebe
sage mir das du mich nie verlassen wirst

alles was ich besitze, alles was ich besitze
nimm es
alles was ich besitze, alles was ich besitze
nimm es

öffne deine augen, öffne deine augen
ich brauche dich jetzt hell wach
stehe auf,stehe auf
denn ich breche zusammen
gib mir deine liebe, zeige mir deine liebe
sage mir das du mich nie verlassen wirst

öffne deine augen, öffne deine augen
ich brauche dich jetzt hell wach
stehe auf,stehe auf
denn ich breche zusammen
gib mir deine liebe, zeige mir deine liebe
sage mir das du mich nie verlassen wirst

(Orig. Ben’s brother – bad dream)

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Die Welt ist eine Scheibe

geschrieben in gesellschaftliches, sinnloses am August 30th, 2009 von ra.f.

Die Welt ist eine Scheibe
alle drehen am goldenen Rad
Glück, Unglück, wie Kopf und Zahl
die Kehrseite der Medaille
regiert von Gier und Qual

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lupen rhein

geschrieben in komisches, sinnloses am August 23rd, 2009 von ra.f.

“Laura, horch jetzt uff des was de Babba secht”

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Traum und Wirklichkeit

geschrieben in menschliches, philosophisches am August 20th, 2009 von ra.f.

Eine Behauptung: der Traum unterscheidet sich von der Wirklichkeit nur durch die Abwesenheit von Sinnesreizen.

Es heisst, im Traum verarbeiten wir das Erlebte … bewerten es … ordnen es in das Koordinatensystem unseres Daseins ein. Doch kann man das wirklich so sehen … ist Träumen also ein Art Defragmentierung unserer geistigen Festplatte? … ich zweifle!

Was,wenn wir im Traum nichts anderes tun als im wachen Zustand auch … wir interpretieren Eindrücke … Eindrücke nicht von Außen … sondern Echos von zuvor gemachten Erfahrungen. Im wachen Zustand sind diese Echos keinesfalls verschwunden … sie werden nur von Reizen unserer Sinne und vom Feedback unseres Körpers überlagert. Und aus all dem bauen wir unsere Vorstellungswelt … unsere Wirklichkeit … unsere Subjektivität.

Und die Pointe des Ganzen … “Alles ist Idee” … das sagte schon Platon … gut gesprochen alter Mann … Idee von Licht und Schall.

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Pfadfinderregel

geschrieben in alltägliches, menschliches, persönliches am August 15th, 2009 von ra.f.

“Hinterlasse einen Ort immer in einem besseren Zustand als du ihn vorgefunden hast” … diese goldene Pfadfinderregel habe ich heute irgendwo gelesen. Dabei fielen mir spontan die Hinweisschilder ein die heute im Büro an gewissen Örtlichkeiten zu lesen waren. Darauf stand die Aufforderung, während des Aufenthalts doch bitte einer ordentlichen Geschäftstätigkeit nachzugehen und den Ort des Geschehens wieder in sauberen Zustand zu verlassen. Es stellte sich dabei nur die Frage … aber das nur nebenbei … ob sich mit der Anrede “Liebe Kolleginnen” alle Teilnehmer der Herren-Toillette angesprochen fühlten.
Aber zurück zur Pfaderfinderregel … was würde es denn bedeuten, diese Regel auf die angesprochene Situation anzuwenden? … Nein bitte, kein weiteren Details!
Doch ist es nicht so … in uns allen schlummert ein kleiner Pfadfinder, der nur Gutes tun möchte … aber es gibt im Leben einfach Situationen … in denen einem die ganze Sch…. einfach egal ist … und das besonders dann, wenn es sich dabei um den Mist eines anderen handelt!
Gute Tat hin, Gute Tat her … Hände in Unschuld waschen und dann ab durch die Mitte.

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Selbstreflexion

geschrieben in menschliches am August 5th, 2009 von ra.f.

Um sich selbst zu reflektieren genügt es nicht in seinen eignen Spiegel zu schauen. Aus sich heraus treten um sich so zu betrachten wie ein Außenstehender es tun würde, ist nur eine Form der Selbsttäuschung. Es funktioniert nicht, man kann bei dieser Betrachtung seinen eigenen Illusionen nicht entkommen.

Sein Selbst zu reflektieren heißt sich im Spiegel eines anderen zu sehen. Die Reaktionen eines anderen Menschen auf das Tun und Sein der eigenen Persönlichkeit, daraus ziehen wir unsere Selbsterfahrung. Ablehnung und Bestätigung sind die beiden Pole dieser Reaktionen.

Ablehnung zu vermeiden und Bestätigung zu finden ist das größte Streben in unserem Leben. Dieses Prinzip ist übertragbar auf jeden Bereich des Mensch Seins, abgesehen von den rein biologisch begründeten Bedürfnissen. Es ist uns jede Mühe wert, denn unseren eigen Stellenwert erkennen wir darin.

Wenn wir lieben, so ist es unser größtes Streben, dass diese Liebe vom Anderen erwidert – also reflektiert – wird. Dafür schwitzen und dichten wir. Beim Sex bestätigt der Orgasmus des anderen die eigene Potenz. Wenn wir arbeiten, ziehen wir unsere Motivation nicht aus der Höhe der Entlohnung, sondern aus der Anerkennung und Dankbarkeit eines Anderen für das Geschaffene.

Zur Selbstwahrnehmung gehören also mindestens Zwei. Jeder kann des anderen Spiegel sein. Und wenn wir uns trauen den Andren zu betrachten und seine Reaktionen zulassen, dann werden wir unser wahres Selbst erkennen. Eine Mutprobe!

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