Blog Umzug

geschrieben in technisches am Oktober 11th, 2009 von ra.f.

Von Zeit zu Zeit muss man im Leben mal umziehen. Und was in der Realität gilt, ist auch in der Virtualität des Internets keine ungewöhnliche Sache.  So kam in mir vor kurzem der Wunsch auf diesen Blog nicht mehr unter Google Blogger (sinnlos-verbloggt.blogspot.com) zu betreiben, sondern ihn unter eine eigene Domain (www.sinnlos-verbloggt.de) zu stellen und auch selbst zu betreiben. Umziehen heißt in dem Zusammenhang, dass ich alle meine geschriebenen Posts (Artikel) unter der neuen Adresse sehen möchte und dass insbesondere alle Links zu sinnlos-verbloggt.blogspot.com ordentlich auf die neue Adresse umgeleitet werden.

Da ich beruflich mit dieser Art technischer Materie häufiger zu tun habe, gestaltete sich die ganze Aktion auch nicht besonders schwierig. Allerdings einige Stunden Arbeit hat es schon gekostet. Ich war also mein eigenes Umzugsunternehmen.  Meine Vorgehensweisen und meine Erfahrungen damit möchte ich hier kurz beschreiben, vielleicht dienen sie jemandem der sich in einer ähnlichen Situation befindet als Hilfestellung.

So, das wird hier jetzt eine eher technische Abhandlung.  Ich bin deshalb nicht sauer, wenn der ein der andere Leser jetzt laut schreit “Das interessiert mich nicht die Bohne”. All diesen Leuten wünsche ich einen schönen Tag und hoffe sie trotzdem mal wieder hier begrüßen zu dürfen.

Für alle anderen, hier nun eine kurze Beschreibung dessen was ich getan habe um den Blog umzuziehen. Ich werde die einzelnen Schritte hier nur kurz anreißen, aber falls jemand näheres wissen möchte oder Fragen hat, dann kann er sich ja bei mir melden.

Ausgangssituation

Hier kurz die Rahmenbedingungen meiner Aufgabe

alte Domain:sinnlos-verbloggt.blogspot.com
alter Hoster:Google Blogger (www.blogger.com)
alte Software:Blogspot Online Blog-System
Posts:25 Beiträge mit ein paar Kommentaren,
verteilt über 4 Monate
neuer Hoster:angemieteter Server
neue Software:Apache2 mit Wordpress 2.8.4
neue Domain:www.sinnlos-verbloggt.de

Da die Länge dieses Posts hier jetzt allerdings den Rahmen sprengt, habe ich die Beschreibung der Vorgehensweise für den Blog-Umzug auf eine eigene Seite ausgelagert. Bitte hier klicken zum weiterlesen …

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Kurz-Url-Dienste

geschrieben in technisches am September 26th, 2009 von ra.f.

Die Nutzung von sog. Kurz-Url-Diensten (siehe Wikipedia)  wie tinyurl.com oder bit.ly hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Gerade in der sozialen Netzwelt des Web 2.0 bieten diese Dienste einen eleganten  (und oft auch einzig gangbaren) Weg, um URL-Ungetüme auf eine überschaubare Länge zu kürzen.
Doch muss man gerade diese Dienste auch kritisch betrachten, denn so praktisch die sind, sie bieten ein nicht zu unterschätzendes Potential für Missbrauch (vgl. Seibert Media Weblog: Kurz-URL-Dienste: nützlich und riskant).

Eigentlich kann es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Betreiber dieser erfolgreichen Dienste versuchen werden diese auch auf breiter Front zu Profit zu machen. Von der Platzierung zwischen-geschalteter Werbung bis zum Verkauf von Nutzerprofilen ist dabei vieles denkbar. Ein unangenehmes Szenario wäre sicherlich auch der Verkauf an einen großen Bruder wie Google, Microsoft & Co. 

Als Mittler zwischen Link und Webseite sitzt ein solcher Dienst an der zentralen Stelle des World Wide Web, am Konzept der Verknüpfung (Verlinkung) von Inhalten. Die Nutzer dieser Dienste sollten sich darüber im Klaren sein bevor sie sich in eine allzu große Anhängigkeit begeben. Gerade große Websites haben die Möglichkeit – durch eigene technische Maßnahmen – einen angemessenen Ersatz für einen Kurz-Url-Dienst selbst zu betreiben. Social Network Websites wie Facebook, Twitter, StudiVz, usw. könnten einiges tun um solche verkürzten Links für ihre User transparenter zu machen.
Auch eine Bereitstellung einer solchen – rein technischen – Funktionalität durch die Infrastruktur des Web selbst wäre denkbar. Dafür müssten die verantwortlichen Gremien (ICANN, IETF oder W3C) die geeigneten Rahmenbedingungen und Standards schaffen. Aber deren Mühlen laufen sehr langsam.

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Ladegeräte

geschrieben in alltägliches, technisches am September 14th, 2009 von ra.f.

Wieso – das frage ich mich immer wieder – wieso benötigt jedes neue Handy Modell auch immer sein eigenes, nur für dieses Modell passende Ladegerät. Ist es denn nötig das Rad immer wieder neu zu erfinden?
Natürlich, wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, wer von uns hat denn nicht ein altes Handy in der Schublade liegen! Ist ja klar, spätestens nach zwei Jahren bekommt man ein Neues hinterher geschmissen. Und man will es ja auch so; man will ja dem Stand der Technik nicht all zu weit hinterher hinken; und diese neuen Features braucht man schon … ja doch! … unbedingt! Alles schön und gut; das ist Konsum; davon leben die Hersteller und letztendlich wir alle ja auch ganz gut. Aber welche Innovation, welcher unbeschreibliche Fortschritt steckt denn in einem Ladegerät. Das Ding transformiert Strom auf ein erträgliches Maß und richtet ihn gleich; nichts besonders also; 8. Klasse Physikstoff! Also wieso braucht jedes dieser Dinger seinen eigenen, unverwechselbaren Steckertyp?
Kann nicht mal jemand eine Norm ins Leben rufen, die das ganze Problem auf einen Nenner bringt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es diese Normen ja sogar – wir leben schließlich in einer normalisieren Gesellschaft, wo man all zu viele Freiheitsgrade nicht lange duldet – aber wieso schafft es dann keiner, diese Normen auch durchzusetzen. Ist denn die Normierung von Ladegeräten nicht ebenso wichtig wie der Krümmungsgrad von Bananen?
Also mich nervt es! Ständig die Suche nach dem blöden Teil. Und wehe man hat es mal in der Ferne vergessen, da lernt man dann schnell die kleinen und feinen Unterschiede der einzelnen Modelle kennen.

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